[Angetestet] Rückblick Fallout 76 B.E.T.A


Hallo ihr Lieben,

wie bereits letztes Jahr angekündigt, hatte ich vorab an der Fallout 76 B.E.T.A teilgenommen. Der Bericht ist mittlerweile nicht mehr hundertprozentig aktuell, da Bethesda die Performance-Probleme ganz gut in den Griff bekommen hat und das Spiel längst veröffentlicht wurde, aber ich wollte ihn euch trotzdem nicht vorenthalten.

Steine auf dem Weg nach West Virginia

Ich habe mich also an zwei Abenden rein virtuell nach West Virginia begeben um schon mal ein wenig RAD-Luft zu schnuppern. Zugegeben mit ein paar Hindernissen! Nachdem ich am Vorabend des B.E.T.A-Starts schon alle Daten geladen hatte, ließ sich das Spiel nicht installieren. Leicht genervt hab ich den Launcher von Fallout nach einigen vergeblichen Versuchen geschlossen. Am nächsten Tag waren die heruntergeladenen knapp 50 GB dann wie vom Erdboden verschluckt und ich bemühte nochmals die Internetleitung.

Anschließend funktionierte die Installation allerdings einwandfrei und ich konnte einen ersten Blick ins Spiel werfen. Nächstes Hindernis auf meinem Weg zum ultimativen Spielerlebnis: Die Charaktererstellung. Ich bin durch Sims 4 ja etwas verwöhnt, was die unendlichen Möglichkeiten angeht und hatte etwas Probleme mich zurecht zu finden. Ich bin ein Maus-Mensch und weniger Tastatur-Mensch, von daher alles gewöhnungsbedürftig.

Willkommen in Vault 76!

Ist der Charakter erst einmal erstellt, wird man auch sofort ins Spielgeschehen geschmissen. Man wacht leicht verkatert in den eigenen Räumen von Vault 76 auf und schwingt sich aus den Federn. Ein wenig enttäuscht bin ich von den nicht vorhandenen Loot-Möglichkeiten innerhalb der Vault. Lediglich einige Gegenstände lassen sich an und aus schalten, sonst ist leider fast nichts klickbar. Ohne weitere Anleitung wuselte ich etwas planlos durch die Wohnung und steuerte schlussendlich auf die Tür zu. Dort rüstete ich mich mit dem Pip-Boy aus und öffnete die Tür zur restlichen Vault. Ich wusste aus den Fallout-76-Preview-Videos von Gronkh, dass es irgendwo im Vault ein Partyhütchen geben soll. Er hat es nicht gefunden, ich auch nicht. Auch sonst bin ich zielstrebig an allem vorbei gerannt, was irgendwie lootbar gewesen wäre. Mieses Gameplay kann ich eben gut! Deswegen ein kleiner Tipp von mir: Stürmt nicht gleich Richtung Ausgang, sondern hört den Mr. Handys zu 😉

Fallout 76 Screenshot Ladebildschirm Ödland

Auch wenn man nun endlich draußen in der großen weiten Welt von West Virginia gelandet ist, sollte man sich gründlich umsehen. Ich habe nämlich nicht nur das Partyhütchen übersehen, sondern auch jegliche andere Ausrüstung und Ausstattung die sonst noch im Vault herum lag. Stichwort: Mr. Handys! Die stehen da nicht umsonst rum. Ich bin jedenfalls ohne C.A.M.P und ohne Waffe losgetigert und wurde relativ zeitig von Laser-schießenden Robotern angegriffen und als ich dann ins Unterholz auswich, fielen mich Riesenzecken an. Kein schöner Anblick kann ich euch sagen!

Mein erster Ausflug war allerdings auch geprägt von ziemlich starken Rucklern und Verzögerungen. Teilweise befürchtete ich sogar, dass mir der PC völlig abschmiert. Ich habe auf dem zweiten Monitor für den Notfall den Task-Manager laufen lassen und konnte daher eine Überlastung meines Rechners ausschließen. Ich war auch alleine zuhause und unsere 100er Leitung geht eigentlich nicht so schnell in die Knie. Der InGame-Voicechat bestätigte mir dann auch meine Vermutungen: Die Lags betrafen nicht nur mich, sondern auch weitere Spieler und das Problem lag somit sehr wahrscheinlich bei Bethesda. Zum Ende meiner kurzen Testrunde schraubte ich dann trotzdem die Grafikeinstellungen herunter und schloss das Spiel.

Der zweite Anlauf

Ein paar Tage später wagte ich mich dann in Begleitung ein weiteres Mal ins Ödland und schon da wurde einiges gefixt. Die Lags gehörten großteils der Vergangenheit an und wir bummelten uns ein wenig durch die Story. Ein klein wenig unterbrochen von panischen Schreien (“Hilf mir! Die Mr. Handys hier sind wahnsinnig geworden! AHHHHHHHH!”) und den vielen kleinen Sprachaufzeichnungen, die man sich wirklich in Ruhe anhören muss.

Fallout76 Ingame Screenshot

Fazit zum ersten Eindruck:

Für Spieler, die gerne in großen Gruppen spielen, in denen alle durcheinander quatschen, ist Fallout 76 wahrscheinlich eher nichts, außer du metzelst dich wild durch die Map ohne Rücksicht auf die Story. Die Sprachaufzeichnungen SIND die Story und um ein wenig Inhalt mitzubekommen, muss man eben konzentriert den Geschichten lauschen. Insgesamt gefällt mir das Spielprinzip ganz gut und auch die Mechaniken scheinen recht gut ausbalanciert zu sein. Mal sehen was der weitere Spielspaß noch so mit sich bringt!

Andraya

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